{"url":"https://www.sueddeutsche.de/magazin/senior-editor-die-oma-kolumne/wie-sonntagabende-ihren-schrecken-verlieren-szm.85712?sc_src=email_4507135&sc_lid=437182711&sc_uid=9wkhkElart&sc_llid=11836&utm_medium=email&utm_source=emarsys&utm_campaign=Psychologie_080426&sc_eh=","title":"So besiegt die Oma Sonntags-Einsamkeit","domain":"sueddeutsche.de","imageUrl":"https://images.pexels.com/photos/8865422/pexels-photo-8865422.jpeg?auto=compress&cs=tinysrgb&h=650&w=940","pexelsSearchTerm":"elderly woman alone","category":"Other","language":"de","slug":"fe55f555","id":"fe55f555-5e17-4780-8ac7-7312049f7790","description":"Kolumnistin beschreibt ihren Umgang mit Einsamkeit als 78-jährige Witwe nach 50 Ehejahren.","summary":"## TL;DR\n- Kolumnistin beschreibt ihren Umgang mit Einsamkeit als 78-jährige Witwe nach 50 Ehejahren.\n- Sonntagabende sind am schlimmsten, doch Ablenkung wie Eiscreme und Filme hilft dagegen.\n- Wichtigste Lektion: Einsamkeit als vorübergehende Phase akzeptieren und sich selbst Gesellschaft leisten.\n\n## The story at a glance\nDie **78-jährige Kolumnistin** teilt in ihrer \"Oma-Kolumne\", wie sie seit sechs Jahren mit der Einsamkeit nach dem Tod ihres Mannes umgeht. Sie rät, Klagen bei der Familie zu vermeiden und stattdessen selbst aktiv zu werden oder Hilfe zu suchen. Der Text erscheint in einer Psychologie-Mail-Kampagne der Süddeutschen Zeitung.\n\n## Key points\n- Nach 50 Jahren Ehe vermisst sie vor allem die kleinen Details wie die Bartstoppeln ihres Mannes Ulli.\n- Einsamkeit trifft jeden, besonders Ältere ohne Arbeit oder feste Aufgaben, oft sonntagabends am stärksten.\n- Beschwerden bei Kindern oder Enkeln helfen nicht, sondern wecken Schuldgefühle; stattdessen professionelle Hilfe empfohlen.\n- Strategie gegen Einsamkeit: Gefühle nicht selbst vorwerfen, traurige Musik meiden, stattdessen Eiscreme essen, Filme schauen, Bücher lesen oder Radio hören.\n- Einsamkeit ist vorübergehend; Termine im Kalender und die eigenen witzigen Gedanken bieten Trost und Gesellschaft.\n\n## Details and context\nDie Autorin hat den Verlust wie eine \"Hausaufgabe\" analysiert: Was verschlimmert das Gefühl (z. B. Ärger über sich selbst), was lindert es (Ablenkung und Zucker). Sie betont, dass man umgeben von Freunden oder Familie trotzdem einsam sein kann – es ist ein inneres Lebensgefühl.\n\nViele ihrer Freundinnen in Einliegerwohnungen bei Kindern fühlen sich trotzdem vernachlässigt, doch Schuldzuweisungen lösen nichts. Stattdessen: Trauerphase nicht verlängern, sondern zum Genuss des Lebens zurückfinden.\n\nHeute kennt man die Tragweite psychischer Probleme besser, man muss nicht stärker sein als man ist.\n\n## Key quotes\nKeine direkten Zitate im klassischen Sinne, da es sich um eine persönliche Kolumne handelt.\n\n## Why it matters\nEinsamkeit wird im Alter zu einem gefährlichen Lebensgefühl, das Ältere besonders trifft und das Leben entfärbt. Leser lernen praktische Tipps wie Ablenkung und Selbstakzeptanz, um Sonntagabende erträglicher zu machen, ohne Familie zu belasten. Beobachten Sie, ob der Kalender voll ist und wie Sie sich selbst zuhören – das sind erste Schritte.","hashtags":["#aging","#loneliness","#widowhood","#mentalhealth","#psychology","#selfcare"],"sources":[{"url":"https://www.sueddeutsche.de/magazin/senior-editor-die-oma-kolumne/wie-sonntagabende-ihren-schrecken-verlieren-szm.85712?sc_src=email_4507135&sc_lid=437182711&sc_uid=9wkhkElart&sc_llid=11836&utm_medium=email&utm_source=emarsys&utm_campaign=Psychologie_080426&sc_eh=","title":"Original article"}],"viewCount":3,"publishedAt":"2026-04-08T07:20:52.823Z"}