Nakiki SE: Windeln.de lebt seltsam weiter an der Börse.

Source: wiwo.de

TL;DR

The story at a glance

Die WiWo beleuchtet das ungewöhnliche Comeback des insolventen Babyshop Windeln.de als börsennotierte Nakiki SE. Beteiligt sind Investoren wie die Meridiana Capital Group sowie aktuelle Manager um CEO Andreas Wegerich. Der Artikel erschien am 6. April 2026, kurz nach Turbulenzen wie dem Rücktritt des Aufsichtsratschefs und der Ausrichtung auf Bitcoin-Anlagen.

Key points

Details and context

Windeln.de war Onlinehändler für Babyprodukte, expandierte europaweit, scheiterte aber am Wettbewerb von Amazon und Co. Nach Insolvenz blieb der Börsenmantel (Notierung Frankfurt) erhalten – ein "Shell" für Neustarts, da Altaktionäre alles verloren.

Meridiana-Gruppe übernahm günstig aus Insolvenz, firmierte zu Nakiki um, testete Prozessfinanzierung, wechselte zu Bitcoin-Strategie: Bitcoin als Kernanlage halten, Cashflows reinvestieren, Finanzierung via Bonds und Kapitalerhöhungen. Das erklärt das "seltsame Zweitleben": Schlechte Zahlen (Cash-Burn, Verluste), aber Spekulationspotenzial durch Hype-Themen wie Bitcoin.

Risiken hoch: Finanzierungsabhängig, Bitcoin-Volatilität, regulatorische Hürden; Chancen in wachsendem Crypto-Markt und Börsenliquidität.

Key quotes

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Why it matters

Es zeigt, wie Insolvenz-Schalen für risikoreiche Neuerfindungen missbraucht werden können, mit Gewinnen für Früh-Investoren auf Kosten späterer. Für Privatanleger bedeutet das hohe Verlustrisiken bei spekulativen Penny-Stocks wie Nakiki, trotz Börsennotierung. Zu beobachten: Bitcoin-Käufe ab 2026, weitere Finanzierungen und HV-Entscheidungen, da Delisting droht bei anhaltendem Misserfolg.