Maria Popova: „Sex ist over“ - Plädoyer für sexuelle Unlust
Source: spiegel.de
- Maria Popova erklärt in einem Essay, warum sie sexuelle Unlust offen zugibt und Sex ablehnt.
- Sie kritisiert die gesellschaftliche Erwartung an ständige Lust und nennt 70 Prozent der Frauen als unzufrieden mit ihrem Sexleben.
- Das Manifest fordert eine Kultur der sexuellen Askese, die Freiheit von Druck verspricht.
Maria Popova, eine bulgarischstämmige Autorin, veröffentlicht ein Manifest gegen die sexuelle Revolution und plädiert für sexuelle Unlust als Befreiung. Sie wendet sich gegen die Norm, Sex immer zu wollen, und teilt persönliche Erfahrungen mit Depressionen und Sucht, die sie zu Askese führten. Der Text löst Debatten aus, weil er die Idee von Sex als ultimativer Erfüllung infrage stellt und eine neue Haltung vorschlägt, die viele Frauen anspricht.