Neue Myride-Tarife: Längere Strecken teurer

Source: ktipp.ch

TL;DR

The story at a glance

Der K-Tipp-Artikel analysiert den Testtarif Myride des Branchenverbands öffentlicher Verkehr (Alliance SwissPass), der 2027 eingeführt werden soll und Distanzen statt Zonen abrechnet. Längere Strecken wie St. Gallen–Genf werden für Einzelfahrer teurer als heute, auch im Vergleich zu Halbtax-Billetten. Die Meldung kommt jetzt, weil die Testphase mit über 3000 Teilnehmern läuft und erste Preisvergleiche verfügbar sind. Myride soll die über 4000 Ticketarten auf drei Modelle reduzieren: Basistarif, Smart-Abo und GA-ähnlich.

Key points

Details and context

Myride ersetzt den Zonen-Tarifdschungel durch reine Distanzabrechnung – länger fahren kostet mehr, mit rappen-genauer Rechnung. Das Smart-Abo lockt Regelmässfahrer mit Bonussen, die je nach Monatskilometern steigen, aber Gelegenheitsreisende auf Fernstrecken zahlen oft den hohen Basistarif ohne Ausnahmen wie aktuelle Sparangebote.

Der Test zeigt gemischte Ergebnisse: Pendler in Städten sparen durch Tagesobergrenzen und Boni, Fernverkehrsnutzer verlieren. Halbtax bleibt vorerst, wird aber im Smart-Abo integriert (gute Gutschrift bei Besitz). Kritikpunkte: Digitalpflicht im Test, Unklarheit bei Preisanpassungen bis 2027.

Vergleich zu heute: Aktuelle Preise berücksichtigen Verbundgrenzen und Aktionen, Myride ignoriert das zugunsten Einfachheit – gut für Neulinge, riskant für Budget-Reisende.

Key quotes

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Why it matters

Myride könnte den ÖV zugänglicher machen, indem es Ticket-Chaos beseitigt, birgt aber Risiken höherer Preise für Fernstrecken und Digitalabhängigkeit. Pendler und Städter profitieren potenziell von Boni und Flexibilität, Gelegenheitsfahrer auf Langstrecken wie Zürich–Genf zahlen mehr und verlieren Sparoptionen. Beobachten Sie Preisanpassungen Ende 2026 und politische Reaktionen, da die finale Einführung 2027 noch unsicher ist.