Wie eine Wiener Neustädterin Königin in Ghana wurde
Source: profil.at
Wienerin wird Königin in Ghana
TL;DR
- Christine Refaei aus Wiener Neustadt wurde 1998 zur Queen Mother in Ghana.
- Als Nana Abena Odosso II hilft sie seit 25 Jahren Kindern beim Schulbesuch.
- Ihr Leben umfasst Hausfrau, Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin mit globalem Impact.
The story at a glance
Eine Wienerin mit mehreren Leben entdeckt in Ghana ihre wahre Berufung als Lokalkönigin. Christine Refaei, einst Hausfrau und Sozialarbeiterin, wurde von den Akuapem zur „Queen Mother of Development“ gekrönt. Die Reportage beleuchtet ihren Weg inmitten aktueller Debatten um soziales Engagement.[[1]](https://www.profil.at/oesterreich/wie-eine-wiener-neustaedterin-koenigin-in-ghana-wurde/403147145)
Key moments & milestones
- Bis Ende 30: Mutter von zwei Söhnen, Hausfrau.
- Ehrenamt in der Jugendbewährungshilfe.
- Ab 40: Ausbildung zur Sozialarbeiterin, neun Jahre Leitung des Sozialen Dienstes im Frauengefängnis Schwarzau.
- Knapp 20 Jahre Psychotherapeutin mit eigener Praxis.
- Ethnologiestudium, Söhne als Jurist und Mediziner.
- 1998: Zeremonie in Akropong, Ghana – Ziege geschächtet, gekrönt zur Nana Abena Odosso II.[[1]](https://www.profil.at/oesterreich/wie-eine-wiener-neustaedterin-koenigin-in-ghana-wurde/403147145)
Signature highlights
Refaeis Leben ist eine Kette radikaler Wenden: Von der familiären Routine zur intensiven Arbeit mit straffälligen Jugendlichen, dann neun Jahre im Frauengefängnis Schwarzau, wo sie als Sozialarbeiterin Gefangene unterstützte – eine Phase tiefer Einblicke in menschliches Leid und Resilienz.
Später baute sie eine 20-jährige Psychotherapie-Praxis auf, half Menschen durch Krisen, parallel zum Ethnologiestudium als reife Studentin, während ihre Söhne bereits Karrieren als Jurist und Mediziner verfolgten.
Der Wendepunkt: 1998 in Südghana nahm sie auf einem einfachen Plastikstuhl Platz; Einheimische schlachteten eine Ziege über ihren nackten Füßen, ihr Blut markierte die Krönung zur „Queen Mother of Development“ beim Akuapem-Volk in Akropong. Seitdem fördert sie Bildungschancen für Kinder – ein Vierteljahrhundert Engagement, das Brücken zwischen Kulturen schlägt.[[1]](https://www.profil.at/oesterreich/wie-eine-wiener-neustaedterin-koenigin-in-ghana-wurde/403147145)
Why it matters
Lokalkönige wie Refaei zeigen, wie individuelle Hingabe globale Ungleichheiten bekämpft, insbesondere Bildungsdefizite in Entwicklungsländern. Für Leser bedeutet das: Inspiration, privates Engagement lokal oder international anzupacken, mit messbarem Impact auf Kinderleben. Beobachten Sie, ob ihr Modell weitere Österreicherinnen zu transkulturellen Führungsrollen motiviert.