Alternative Bank zahlt Chefs Hungerlöhne und nervt UBS

Source: blick.ch

TL;DR

The story at a glance

Die Alternative Bank Schweiz in Olten setzt sich durch flache Löhne ohne Boni und strikte Ablehnung fossiler Investitionen von Grossbanken wie UBS ab. Sie unterstützt aktiv die kürzlich eingereichte Finanzplatz-Initiative mit 145'000 Unterschriften, die neue Öl- und Gasprojekte verbieten und Transitionspläne vorschreibt. Der Artikel erscheint jetzt, da die Initiative vor wenigen Tagen eingereicht wurde und Debatten um Bankenregulierung anhalten.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Key points

Details and context

Die Alternative Bank ist seit 1990 im links-grünen Umfeld verankert und positioniert sich als Gegenmodell zu Grossbanken, die fossile Energien finanzieren. Sie vermeidet laute Kritik, zeigt aber Solidarität durch öffentliche Unterstützung der Initiative, getragen von Politik bis Mitte und Umweltgruppen.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Larissa Jecker von der Bank betont internationale Vorbilder: Mehr als die Hälfte der G20-Länder hat Vorgaben für Transitionspläne, die Klimarisiken früh erkennen und Geschäfte auf Netto-Null ausrichten. Wirtschaftlich könnten Banken durch Weg von Fossilem Risiken mindern und Chancen in Klimalösungen nutzen. UBS äussert sich nicht direkt, spricht über die Bankiervereinigung.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Key quotes

«Die Initiative setzt klare und international anschlussfähige Leitplanken. [...] Sie sorgt dafür, dass Finanzströme von umweltschädlichen Aktivitäten weg in Klima-Lösungen gelenkt werden.» – Larissa Jecker, Nachhaltigkeitskommunikation Alternative Bank.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

«In mehr als der Hälfte der G20-Länder gibt es bereits staatliche Vorgaben zu Transitionsplänen.» – Larissa Jecker.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Why it matters

Die Initiative könnte den Schweizer Finanzplatz zu mehr Klimaverantwortung zwingen und Grossbanken wie UBS zwingen, fossile Finanzierungen einzuschränken. Für Anleger und Kunden heisst das potenziell nachhaltigere Portfolios, aber auch Risiken höherer Kosten oder geringerer Renditen, wie die Branche warnt. Zu beobachten ist die Abstimmung über die Initiative und ob mehr Banken wie die Alternative öffentlich eintreten.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

FAQ

Q: Was macht die Alternative Bank bei Gehältern anders als Grossbanken?

A: Sie hat eine flache Struktur ohne Boni, einsehbar für alle Mitarbeitenden, mit Verhältnis 1:3,6 zwischen tiefstem und höchstem Lohn. Das Top-Gehalt liegt bei 225'000 Franken, im Gegensatz zu Millionensalären bei UBS und Co. Selbst bei ähnlich grossen Instituten sind Cheflöhne höher.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Q: Welche Forderungen stellt die Finanzplatz-Initiative?

A: Sie verbietet Dienstleistungen für neue Öl- und Gasfelder sowie fossile Projekte im Ausland und verlangt Offenlegung, wie Institute nachhaltiger werden. Betroffen sind vor allem grosse, internationale Banken und Versicherer. Die Initiative hat 145'000 Unterschriften.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Q: Warum unterstützt die Alternative Bank die Initiative?

A: Sie sieht darin Leitplanken, die Finanzströme zu Klimalösungen lenken und Risiken mindern. Internationale Vorbilder wie Transitionspläne in G20-Ländern zeigen Erfolg. Die Bank half bei der Unterschriftensammlung, obwohl sie selbst noch aufholt.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)

Q: Wie reagiert die Bankenbranche auf die Initiative?

A: Die Schweizerische Bankiervereinigung lehnt ab und warnt vor Nachteilen für Anleger, Beschäftigte und Standort. Viele Forderungen seien schon umgesetzt, Geschäfte würden sonst ins Ausland wandern. UBS schweigt, spricht über die Vereinigung.[[1]](https://www.blick.ch/politik/diese-bank-ist-anders-sie-zahlt-ihren-chefs-hungerloehne-und-nervt-die-ubs-co-id21888639.html)