RSB und Jurowski: Brahms trifft Wagner
Source: tagesspiegel.de
TL;DR
- RSB-Konzertreview: Christiane Peitz bespricht das Konzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Vladimir Jurowski mit Brahms und Wagner im Konzerthaus.
- Programm-Highlights: Brahms' 2. Klavierkonzert mit Sir Stephen Hough und konzertanter 1. Akt von Wagners „Walküre“ mit Irene Roberts, Joachim Bäckström und Mika Kares.[[1]](https://www.rsb-online.de/en/concerts/vladimir-jurowski-conducts-brahms-and-wagner)[[2]](https://www.rsb-online.de/programm/programm-18-04)
- Thematischer Ansatz: Programm kontrastiert scheinbar gemütlichen Brahms und ungemütlichen Wagner, fordert zum Nachhören auf.[[3]](https://www.tagesspiegel.de/kultur/rundfunk-sinfonieorchester-berlin-und-vladimir-jurowski-wintersturme-und-wonnemond-15497774.html)
The story at a glance
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) spielte unter Chefdirigent Vladimir Jurowski am 18. April 2026 im Konzerthaus Berlin Brahms' 2. Klavierkonzert und den 1. Akt von Wagners „Die Walküre“ konzertant. Solisten waren Sir Stephen Hough am Klavier sowie Irene Roberts (Sieglinde), Joachim Bäckström (Siegmund) und Mika Kares (Hunding). Die Kritik von Christiane Peitz im Tagesspiegel hebt den vermeintlichen Kontrast zwischen den Komponisten hervor und empfiehlt das Konzert zum Nachhören; sie erschien am 19. April 2026, direkt nach der Aufführung.[[3]](https://www.tagesspiegel.de/kultur/rundfunk-sinfonieorchester-berlin-und-vladimir-jurowski-wintersturme-und-wonnemond-15497774.html)[[1]](https://www.rsb-online.de/en/concerts/vladimir-jurowski-conducts-brahms-and-wagner)
Key points
- Programm: Johannes Brahms, Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83; Richard Wagner, „Die Walküre“ WWV 86 B, 1. Akt (konzertant).
- Stephen Hough sprang kurzfristig für den erkrankten Yefim Bronfman ein.
- Jurowski als Dirigent, RSB als Orchester; Konzert am 18. April 2026, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin.
- Titel „Winterstürme und Wonnemond“ bezieht sich auf Siegmunds Arie „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ aus „Die Walküre“.
- Peitz' Teaser: „Brahms, der Gemütliche, Wagner, der Ungemütliche? Nur auf den ersten Blick setzt das Programm [...] auf den Kontrast zweier musikalischer Kontrahenten.“
- Aufforderung zum Nachhören des heiteren Brahms-Konzerts und des Wagner-Akts.
Details and context
Das Konzert verbindet zwei Werke aus unterschiedlichen Epochen: Brahms' Klavierkonzert von 1883 und Wagners „Walküre“-Akt von 1856. Es stellt die klassisch-romantische Welt Brahms' der dramatischen, mythischen Wagner gegenüber, wobei der Teaser andeutet, dass der Kontrast nuancierter ist.[[3]](https://www.tagesspiegel.de/kultur/rundfunk-sinfonieorchester-berlin-und-vladimir-jurowski-wintersturme-und-wonnemond-15497774.html)
Yefim Bronfman musste aus gesundheitlichen Gründen absagen, Sir Stephen Hough übernahm spontan. Die „Walküre“-Aufführung war konzertant, also ohne Inszenierung, mit Fokus auf Gesang und Orchester.[[2]](https://www.rsb-online.de/programm/programm-18-04)
Vladimir Jurowski ist seit 2020 Chefdirigent des RSB und plant in der Saison 2025/26 eine Brahms-Reihe; dieses Konzert passt in seinen Zyklus.[[4]](https://www.rsb-online.de/en/election-subscription-chief-conductor-concerts)
Key quotes
- „Brahms’ heiteres 2. Klavierkonzert und der erste Akt von Wagners ‚Walküre‘, konzertant im Berliner Konzerthaus.“ (Subheadline, Christiane Peitz, Tagesspiegel)[[3]](https://www.tagesspiegel.de/kultur/rundfunk-sinfonieorchester-berlin-und-vladimir-jurowski-wintersturme-und-wonnemond-15497774.html)
- „Brahms, der Gemütliche, Wagner, der Ungemütliche?“ (Einleitung, Christiane Peitz, Tagesspiegel)[[3]](https://www.tagesspiegel.de/kultur/rundfunk-sinfonieorchester-berlin-und-vladimir-jurowski-wintersturme-und-wonnemond-15497774.html)
Why it matters
Klassische Konzerte wie dieses beleuchten historische Rivalitäten zwischen Komponisten und halten Wagner sowie Brahms in Berlin lebendig. Es zeigt die Flexibilität von Orchestern und Solisten bei Last-Minute-Wechseln und unterstreicht Jurowskis Rolle bei ambitionierten Programmen. Beobachten Sie Aufnahmen oder Folgekritiken, falls das RSB oder Konzerthaus welche veröffentlichen.