Erpenbeck erklärt Heimsuchung fürs Abi

Source: zeit.de

TL;DR

The story at a glance

Jenny Erpenbeck, 59, spricht im Interview mit der ZEIT über ihren 2007 erschienenen Roman Heimsuchung, der Pflichtlektüre für die Deutsch-Abiturprüfungen in mehreren Bundesländern ist. Die Prüfungen beginnen bald, und Schüler fragen die Autorin per E-Mail nach Details wie der Rolle des Gärtners. Der Beitrag hilft Abiturienten mit Erklärungen zu Symbolen und dem Buchtitel.[[1]](https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-04/jenny-erpenbeck-heimsuchung-roman-abitur-klausur)[[2]](https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-04/jenny-erpenbeck-heimsuchung-roman-abitur-klausur/seite-2)

Key points

Details and context

Der Roman Heimsuchung gilt als Pflichtlektüre in Ländern wie Bayern, Baden-Württemberg und NRW für das Abitur 2026-2028. Er verwebt die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts – von Weimarer Republik bis nach der Wende – mit dem Schicksal eines Hauses und seiner Bewohner, oft unter Verlusten und Enteignungen.[[4]](https://www.abitur-vorbereitung-online.de/heimsuchung-erpenbeck-abitur)[[3]](https://www.iqb.hu-berlin.de/media/documents/D__Inhaltliche_Vereinbarungen_zur_Gestaltung_der_Aufgaben.pdf)

Der Gärtner ist eine zeitlose Figur in Interludien zwischen den Kapiteln, die Kontinuität symbolisiert, während Bewohner wechseln; Erpenbeck betont seine Notwendigkeit für jeden Garten.[[2]](https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-04/jenny-erpenbeck-heimsuchung-roman-abitur-klausur/seite-2)

Ein Abschnitt des Interviews trägt den Titel "Was hat der Kuckuck zu bedeuten?", deutet auf weitere Symbolerklärungen hin, die für Prüfungen relevant sind.[[2]](https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-04/jenny-erpenbeck-heimsuchung-roman-abitur-klausur/seite-2)

Key quotes

Jenny Erpenbeck: „Die häufigste Frage ist die nach dem Gärtner.“[[1]](https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-04/jenny-erpenbeck-heimsuchung-roman-abitur-klausur)

Jenny Erpenbeck (zum Titel): „Streng genommen bedeutet es ja, dass man von etwas Fürchterlichem heimgesucht wird. Heimsuchung hieß immer Verheerung [...]. Aber in dem Wort klingt natürlich auch die Suche nach der Heimat an [...]. Ich habe den Titel tatsächlich geträumt.“[[2]](https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-04/jenny-erpenbeck-heimsuchung-roman-abitur-klausur/seite-2)

Why it matters

Der Beitrag unterstreicht die kulturelle Bedeutung von Heimsuchung als Brücke zwischen Literatur und deutscher Zeitgeschichte für eine ganze Abiturientengeneration. Abiturienten erhalten direkte Hinweise von der Autorin, die Klausurvorbereitung erleichtern und Interpretationen vertiefen. Zu beobachten sind die Prüfungsergebnisse und ob Erpenbecks Erklärungen in Aufsätzen auftauchen.