Trump droht Iran mit Kriegsverbrechen an Infrastruktur

Source: zeit.de

TL;DR

The story at a glance

Der Kommentar in der Zeit kritisiert Donald Trumps Drohung, zivile Infrastruktur im Iran massiv anzugreifen, um Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus zu zwingen. Trump hat angekündigt, alle Brücken und Kraftwerke zu zerstören und den Iran "zurück in die Steinzeit" zu bomben. Dies wird als offener Vorsatz zu Kriegsverbrechen dargestellt, was auch US-Generäle in Gewissenskonflikte bringen könnte. Der Text reagiert auf Trumps Äußerungen vom 6. April 2026 vor Ablauf eines Ultimatums.

Key points

Details and context

Der Konflikt eskaliert um die Straße von Hormus, die der Iran blockiert hat und die für globalen Öl- und Gasttransport entscheidend ist. Trump hat das Ultimatum mehrmals verschoben, doch nun droht er mit Eskalation vor der Frist zum 8. April. Iranische Militärs wiesen die Drohungen als "haltlos" zurück.

Völkerrechtlich sind zivile Ziele grundsätzlich geschützt; Ausnahmen gelten nur bei proportionalem militärischem Nutzen, was hier unwahrscheinlich ist. Experten warnen vor humanitären Katastrophen wie Stromausfällen und humanitären Krisen. Der Zeit-Text hebt hervor, dass Trumps Rhetorik US-Militärs vor die Wahl stellt: Befehl befolgen oder verweigern.

Key quotes

"Donald Trump droht dem Iran mit Kriegsverbrechen. Das bringt auch seine Generäle in Gewissensnöte."[[1]](https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/iran-infrastruktur-donald-trump-voelkerrecht-zerstoerung)

"Das ganze Land kann in einer Nacht ausgelöscht werden, und das könnte schon morgen Nacht sein."[[2]](https://www.zeit.de/news/2026-04/07/angriffe-auf-iran-wo-ist-die-grenze-zum-kriegsverbrechen)

Why it matters

Trumps Drohungen riskieren eine massive Eskalation im Nahostkonflikt und verletzen internationales Recht, was globale Allianzen belastet. Für Energieunternehmen und Verbraucher bedeuten sie mögliche Ölpreisschübe und Lieferengpässe durch die Hormus-Blockade. Beobachten Sie die Reaktionen von US-Militärs und Irans Antwort bis zum Ultimatumende, da eine Umsetzung ungewiss bleibt.