Oma-Killer versucht Flucht nach Lebenslang-Urteil

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TL;DR

The story at a glance

Im Landgericht München I verurteilte eine Schwurgerichtskammer den 24-jährigen Jonathan B. zu lebenslang wegen des Mordes an seiner Großmutter in Schwabing. Während der Urteilsbegründung versuchte er, aus dem Erdgeschossfenster des Saals B 175 zu springen, wurde aber von einer Polizeibeamtin und Kollegen gestoppt. Die Meldung kommt frisch aus dem Prozess am 14. April 2026, bei dem B. die Tat gestanden, aber als Affekttat dargestellt hatte.[[1]](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-mord-grossmutter-schwabing-urteil-fluchtversuch-li.3462318)[[2]](https://www.br.de/nachrichten/bayern/fluchtversuch-mann-will-nach-mordurteil-aus-fenster-springen,VGqhmXZ)

Key points

Details and context

Der Fall drehte sich um eine enge Beziehung: Die Großmutter war nach der Trennung der Eltern zentrale Bezugsperson für B., der finanziell abhängig war. Nach der Tat versuchte er noch, ihr Schließfach (ca. 69.000 Euro plus 20.000 Dollar) zu plündern, scheiterte aber; eine Putzfrau fand die Leiche am nächsten Tag.[[2]](https://www.br.de/nachrichten/bayern/fluchtversuch-mann-will-nach-mordurteil-aus-fenster-springen,VGqhmXZ)

Das Gericht betonte Heimtücke, da die Oma den Enkelangriff nicht erwartete. B.s Selfies am Tatort und fehlende Spuren widerlegten seine Affekt-Story. Der Fluchtversuch unterstreicht Panik nach dem harten Urteil inmitten schreiender Mutter und Zuschauern.

Key quotes

„Ich würde sie gerne rückgängig machen, wenn ich könnte.“ – Jonathan B. in seinem letzten Wort.[[1]](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-mord-grossmutter-schwabing-urteil-fluchtversuch-li.3462318)

„Diese Schilderung halten wir für unglaubhaft.“ – Richterin Elisabeth Ehrl zur Ohrfeigen-Behauptung.[[1]](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-mord-grossmutter-schwabing-urteil-fluchtversuch-li.3462318)

Why it matters

Der Fall zeigt Risiken familiärer Konflikte, die in heimtückische Taten münden, und Justizherausforderungen bei Vertuschungsversuchen. Betroffene Familien und Gerichte müssen mit Tumult und Fluchtversuchen umgehen; Lebenslang bedeutet dauerhafte Sicherheitsmaßnahmen. Zu beobachten: Ob Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt wird, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.