Polizei findet Leiche in Fulkum-Garten, Familie fest

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TL;DR

The story at a glance

Polizei und Staatsanwaltschaft in Aurich bestätigten den Fund einer vergrabenen Leiche in Fulkum bei Holtgast, Ortsteil einer ostfriesischen Gemeinde. Beteiligt sind eine 60-jährige Mutter, ihre Söhne (30 und 34 Jahre alt) sowie das Opfer, ein 59-Jähriger aus Lüdenscheid, der den 34-Jährigen betreute. Die Durchsuchungen mit niederländischen Spezialisten und Hunden dauerten tagelang über Ostern und endeten mit Festnahmen; das wird jetzt berichtet, nachdem eine Mordkommission seit 2025 ermittelt.[[1]](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/leichenfund-in-holtgast-fulkum-30-jaehriger-unter-mordverdacht,fulkum-104.html)[[2]](https://www.stern.de/panorama/verbrechen/ostfriesland--polizei-entdeckt-leiche---familie-unter-verdacht-37288904.html)

Key points

Details and context

Die Polizei durchsuchte vier Grundstücke der Familie in Holtgast tagelang, unterstützt von Spezialisten der niederländischen Polizei für Bodenuntersuchungen und Leichenspürhunden; der Fundort wurde nachts ausgeleuchtet. Das Opfer reiste Ende Januar 2024 von Minsk über Vilnius, Warschau und Hamburg nach Ostfriesland, um die Familie zu besuchen, trat die Rückreise aber nicht an; Familie behauptete, ihn zum Hamburger Flughafen gebracht zu haben.[[1]](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/leichenfund-in-holtgast-fulkum-30-jaehriger-unter-mordverdacht,fulkum-104.html)

Staatsanwaltschaft Aurich prüft Habgier als Mordmerkmal durch Streit um veruntreute Gelder aus dem Betreuungsverhältnis; Spuren und Gegenstände wurden gesichert. Die Bergung dauerte bis in die Nacht und war aufwendig wegen des Bodens; Angehörige des Opfers wurden erst am Wochenende informiert.[[2]](https://www.stern.de/panorama/verbrechen/ostfriesland--polizei-entdeckt-leiche---familie-unter-verdacht-37288904.html)

Key quotes

Staatsanwaltschaft: „Er soll den Betreuer seines Bruders erschlagen und die Leiche in einem Garten vergraben haben.“[[1]](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/leichenfund-in-holtgast-fulkum-30-jaehriger-unter-mordverdacht,fulkum-104.html)

Staatsanwaltschaft: „Laut Obduktionsergebnis kam der 59-Jährige durch 'massive Gewalteinwirkung' zu Tode - gegen den Kopf.“[[1]](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/leichenfund-in-holtgast-fulkum-30-jaehriger-unter-mordverdacht,fulkum-104.html)

Why it matters

Der Fall zeigt, wie langwierige Vermisstenermittlungen über zwei Jahre zu einem Leichenfund und Mordverdacht führen können. Betroffene sind eine kleine Gemeinde in Ostfriesland sowie Familien aus Sauerland und Belarus, mit Folgen für Betreuungsverhältnisse und Habgier als mögliches Motiv. Zu beobachten sind weitere Ermittlungen gegen die freigelassene Mutter und den 34-Jährigen sowie Gerichtsverfahren gegen den 30-Jährigen.