Eltern investieren heute doppelt so viel Zeit in Kinder

Source: faz.net

TL;DR

The story at a glance

Eine Analyse des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) zeigt, dass Eltern heute trotz beider Erwerbstätigkeit und mehr Betreuungsangeboten mehr Zeit in ihre Kinder investieren. Die Soziologinnen Carolin Deuflhard und Lena Hipp verglichen Millennials (1981–1996), Generation X (1965–1980) und Baby Boomer (1946–1964) anhand von Zeitbudgetdaten. Der Bericht erscheint jetzt, um den Trend der "intensiven Elternschaft" zu beleuchten. In Deutschland arbeiten heute über 70 Prozent der Mütter mit Kindern von 3–6 Jahren.

Key points

Details und context

Die WZB-Analyse basiert auf Zeitverwendungsdaten und wurde exklusiv der F.A.S. übergeben; sie berücksichtigt Durchschnittswerte, wobei Zeit bei Babys höher und bei Älteren niedriger ausfällt. Dieser Trend der intensiveren Elternschaft ist international bekannt: Ähnliche Studien zeigen Verdopplung der Mütterzeit seit den 1960ern und starken Anstieg bei Vätern.[[1]](https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/studie-eltern-verbringen-mehr-zeit-mit-ihren-kindern-a-1129864.html)[[2]](https://www.rundschau-online.de/ratgeber/familie/studie-eltern-verbringen-heute-doppelt-so-viel-zeit-mit-ihren-kindern-wie-in-den-60ern-190813)

Frauen mit Karriere priorisieren Kinderzeit, da gesellschaftliche Erwartungen an "fürsorgliche Mütter" bestehen; steigende Erwerbsquote (von 50 auf über 70 Prozent) verstärkt den Doppelbelastung. Väter tragen mehr bei, doch die Ungleichheit hält an.

Key quotes

Lena Hipp (WZB): „Es werden heutzutage zwar weniger Kinder geboren. Aber in die Kinder, die auf die Welt kommen, investieren Eltern bewusst mehr Zeit.“[[3]](https://www.faz.net/aktuell/finanzen/eltern-heute-verbringen-mehr-zeit-mit-ihren-kindern-accg-200698246.html)

Carolin Deuflhard: Frauen opfern Schlaf und Freizeit für Kinderzeit und stehen unter Druck, "karriereorientierte Rabenmütter" zu vermeiden.[[3]](https://www.faz.net/aktuell/finanzen/eltern-heute-verbringen-mehr-zeit-mit-ihren-kindern-accg-200698246.html)

Why it matters

Der Wandel zu intensiver Elternschaft prägt Familienstrukturen und Gesellschaft, mit mehr Fokus auf Kindesentwicklung trotz sinkender Geburtenraten. Für Eltern bedeutet das höhere Belastung, besonders für Mütter durch Doppelbelastung, und potenziell bessere Chancen für Kinder. Zu beobachten sind weitere Daten zu Langzeiteffekten und ob Väter noch stärker einsteigen oder Traditionstrends wie Tradwives an Einfluss gewinnen.

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Der Artikel war teilweise unvollständig zugänglich (abgeschnitten nach Services-Abschnitt), die Zusammenfassung basiert auf extrahiertem Haupttext und passender Berichterstattung zu derselben WZB-Studie.