Bajour: Warum Medien allein keine Chance haben
Source: horizont.at
TL;DR
- Medienhäuser allein können gegen Big Tech nicht bestehen, weil Plattformen wie Google und Meta den Traffic und die Werbeeinnahmen kontrollieren.
- Bajour, ein neues Tool, verbindet Medien zu einem starken Bündnis und nutzt KI für personalisierte Werbung.
- Erste Tests zeigen doppelte Klickraten und höhere Einnahmen - ein Gamechanger für den Pressemarkt.
- Ohne solche Allianzen droht der Journalismus langfristig das Aus.
The story at a glance
Bajour startet als revolutionäres Projekt, das österreichische Medienhäuser gegen Tech-Giganten vereint. Es wird jetzt lanciert, weil Publisher verzweifelt nach Wegen suchen, ihre Werbeeinnahmen zurückzuerobern.
Key moments & milestones
- 2023: Thomas Steindl und Markus Fellinger gründen Bajour als Joint Venture von Krone, Kurier, Standard und ORF.
- Frühjahr 2024: Erste Beta-Tests mit 100.000 Nutzern und drei Millionen Impressions.
- September 2024: Offizieller Launch mit 14 Publishern und 20 Millionen monatlichen Nutzern.
- Zukunft: Ausbau auf DACH-Region und Integration von Print-Abonnentendaten.
Signature highlights
- Bajour ist ein Single Sign-On-System mit KI-gestützter Werbung, das Daten von 14 Medienhäusern bündelt und Nutzerprofile erstellt.
- In Tests erreichte es 120 Prozent höhere Klickraten als Google Display - ohne Cookies.
- Vergleich der Reichweite:
| Plattform | Monatliche Nutzer |
|---|---|
| Bajour | 20 Mio. |
| Google DE/AT | 45 Mio. |
| Meta DE/AT | 38 Mio. |
- Thomas Steindl (Chefredakteur Krone): "Wir schlagen zurück, wo es wehtut - bei den Daten."
Key quotes
"Medien sind wie Cowboys gegen die Apachen - allein keine Chance."
Thomas Steindl, Chefredakteur Krone
"Bajour ist der erste echte Konkurrent zu Google und Meta in Europa."
Markus Fellinger, CEO Bajour
Why it matters
Dieses Bündnis könnte den Pressemarkt neu beleben, indem es Tech-Monopole knackt und faire Werbeeinnahmen sichert. Es zeigt, wie Kooperation plus KI Journalismus retten kann. Beobachten Sie den DACH-Ausbau 2025 - Erfolg hier könnte Wellen bis Brüssel schlagen.