Rostocker kämpfen um Tram-Stopp am Neuen Friedhof

Source: ostsee-zeitung.de

TL;DR

The story at a glance

Rostocker Bürger, angeführt von Initiator Steffen Rex, kämpfen per Petition gegen den Wegfall der Tramhaltestelle Neuer Friedhof. Die RSAG und Stadt wollen sie ab Herbst 2026 durch Busse ersetzen, da beim Neubau der Rennbahnallee-Brücke keine Schienenüberführung mehr vorgesehen ist. Der Bericht kommt jetzt, weil die Petition das Quorum erreicht hat und am 17. April an Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger übergeben wird.

Key points

Details and context

Die Rostocker Straßenbahnlinien nutzen die Brücke zur Anfahrt des Neuen Friedhofs in der Gartenstadt. Beim Neubau fällt die Überführung weg, da RSAG auf alte Daten setzt, die aktuelle Nachfrage unterschätzen – post-Corona stieg die Nutzung, plus Neubau in Kiefern-/Fichtenweg und Kritzmow.

Alternativen wie Busse gelten als weniger komfortabel, besonders für Rollstuhlfahrer oder bei Umstiegen zum Parkstraße-Knotenpunkt. Erhalt würde zukünftige Erweiterungen zur West-Tangente und Südblick P+R ermöglichen, wo Trassen reserviert sind.

Rostock zählt zu Deutschlands autoreichsten Städten; Petition betont, ÖPNV diene nicht Profit, sondern Mobilitätswende. SPD-Antrag zielt auf Kostenprüfung ab Herbst 2026.

Key quotes

Keine direkten Zitate aus dem Originalartikel verfügbar; Petitionstext warnt: „Öffentlicher Nahverkehr muss komfortabel für alle Bürgerinnen und Bürger [...] bleiben!“[[1]](https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-tram-linie-bis-rostock-neuer-friedhof)

Why it matters

Die Entscheidung betrifft den Nahverkehrsausbau in Rostock und ob neue Linien wie Tram West alte Verbindungen opfern. Anwohner in Gartenstadt und Kritzmow verlieren direkte Tram zur Innenstadt, müssen auf Busse ausweichen – schlechter für Familien, Ältere und Pendler. Beobachten Sie die Bürgerschaftssitzung am 22. April 2026 und die Übergabe am 17. April; ein Erhalt könnte Pläne verzögern oder anpassen.