Bochum: Teure Stadionsanierung mit geringer Wirkung

Source: kicker.de

TL;DR

The story at a glance

Der Artikel analysiert die Sanierung des Ruhrstadions des VfL Bochum, die bald mit Baggern an der Castroper Straße beginnt. Beteiligt sind die Stadt Bochum als Eigentümerin, der Zweitligist VfL Bochum und der Generalunternehmer Walter Hellmich. Er wird jetzt berichtet, da der Bauvertrag kürzlich unterzeichnet wurde und die Arbeiten starten. Das Stadion ist über 50 Jahre alt und sanierungsbedürftig.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Key points

Details and context

Die Sanierung behebt bauliche Mängel wie Spannbetonbinder an der Fassade und modernisiert das Stadion für weitere Jahrzehnte. Während der Bauzeit sinken Einnahmen des VfL Bochum durch gesperrte Bereiche, über 17.000 Dauerkarteninhaber finden nicht immer ihren Platz – Gäste Fans behalten 10 Prozent Anteile.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Umzug oder Reduzierung unter 18.000 Plätze wurden vermieden, um Heimspiele fortzusetzen. Der Vertrag mit Walter Hellmich verzögerte sich, da andere Firmen Risiken scheuten.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Key quotes

„Es wird eine Herausforderung für alle – für die, die bauen, aber natürlich auch für die Fans.“ – Ralf Meyer, Stadionchef.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

„Das ist der Wille unserer Mitglieder.“ – Ilja Kaenzig, VfL-Geschäftsführer (ohne repräsentative Befragung).[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Why it matters

Hohe Investitionen in Stadien wie Bochum belasten Steuerzahler und Vereine, ohne große Rendite durch begrenzte Kapazitätserhöhung. Für VfL-Fans und den Klub bedeuten Bauarbeiten weniger Komfort, Einnahmeverluste und Unsicherheit bei Tickets in der Zweitliga-Saison. Zu beobachten sind detaillierte Ticketpläne und ob Kosten weiter steigen.

What changed

Vorher kalkulierte Kosten bei rund 70 Millionen Euro und zwei Jahren Bauzeit, mit Plänen für potenziell 33.000 Plätze. Jetzt über 90 Millionen Euro, drei Jahre Dauer, Kapazität auf 28.000 begrenzt. Vertrag unterzeichnet im März 2026, Start bald.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

FAQ

Q: Warum wurde die Sanierung des Ruhrstadions verlängert?

A: Die Bauzeit stieg von zwei auf drei Jahre, um mindestens 18.000 Plätze während der Arbeiten zu garantieren und Umzug oder weniger Kapazität zu vermeiden. Abschnittsweise Sperrungen der Tribünen machen dies notwendig. Der Vertrag wurde kürzlich mit Walter Hellmich unterzeichnet.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Q: Welche Auswirkungen hat der Bau auf Dauerkarteninhaber?

A: Über 17.000 Inhaber finden während der Sanierung nicht immer ihren Platz, da Bereiche gesperrt werden und Gäste 10 Prozent der Karten beanspruchen. Eigene Plätze sind erst nach 2029 wieder sicher. Dies führt zu Enttäuschung unter Fans.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Q: Warum gibt es nach der Sanierung nur wenig mehr Plätze?

A: Pläne für Neubau der Osttribüne auf 33.000 Plätze wurden verworfen, um den Bestandsschutz nicht zu riskieren. Stattdessen moderate Erhöhung auf 28.000 durch Sanierung. Umzug oder Ausbau galten als kein Thema.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)

Q: Wer trägt die Kosten der Stadionsanierung?

A: Die Stadt Bochum als Eigentümerin übernimmt über 90 Millionen Euro, gestiegen von 70 Millionen. Der VfL Bochum zahlt Pacht, profitiert aber wirtschaftlich wenig durch begrenzte Verbesserungen. Steuerzahler tragen die Hauptlast.[[2]](https://vfl-magazin.de/bochum-stadionsanierung)