St. Marx: Freifläche geräumt, Halle fern

Source: falter.at

TL;DR

The story at a glance

Die Polizei hat am 9. April 2026 die Freifläche in St. Marx im 3. Wiener Bezirk geräumt und mit Bauzäunen gesichert. Beteiligt sind die Stadt Wien über die Wien Holding als Grundstückseigentümerin, CTS Eventim als Investor für die geplante Eventhalle und die Initiative „St. Marx für alle“, die den Erhalt der Nutzerfläche fordert. Die Räumung wird jetzt berichtet, weil sie überraschend kam und die langjährige Zwischennutzung durch Kultur und Community endete. Die Halle für bis zu 20.000 Besucher ist seit Jahren umstritten und stark verzögert.[[1]](https://www.falter.at/zeitung/20260414/die-freiflaeche-ist-geraeumt-und-kein-konzerthallen-baubeginn-in-sicht)[[2]](https://www.derstandard.at/story/3000000316239/umstrittene-event-arena-buergerinitiative-will-nach-raeumung-weiterkaempfen)

Key points

Details and context

Die Freifläche entstand auf brachliegendem Gelände der Wien Holding neben der Marx-Halle und Südosttangente. Sie bot Raum für Selbstinitiativen in einer verdichteten Stadt, wo Freiräume rar werden – von Klimacamps bis Kulturvereinen. Die Initiative „St. Marx für alle“ organisiert seit Jahren Proteste gegen die Halle, inklusive Demos und Petitionen, und kritisiert Gentrifizierung sowie mangelnde Beteiligung.[[7]](https://www.derstandard.at/story/3000000297576/demonstration-gegen-wiener-eventhalle-st-marx-fuer-alle-nein-zur-halle)

Das Arena-Projekt durchlief mehrere Phasen: 2019 Standortfixierung, 2024 Partner CTS Eventim, März 2025 Gemeinderatsbeschluss zur Finanzierung. Verzögerungen kamen durch Pandemie, Bieterstreitigkeiten und Opposition. Aktuell laufen Vertragsdetails und Genehmigungen; Baubeginn frühestens 2026/2027 erwartet, aber keine sichtbaren Arbeiten nach Räumung.

Wien braucht mehr Eventkapazitäten für Konzerte, da bestehende Hallen ausgelastet sind. Kritiker sehen Verlust von Grün und Community, plus Verkehrsbelastung in der Vorortlage.

Key quotes

Keine direkten Zitate aus dem Originalartikel verfügbar, da paywalled.

Why it matters

Die Räumung zeigt Spannungen zwischen städtischer Eventplanung und Bedarf an offenen Räumen in Wien. Für Anwohner und Kulturinitiativen bedeutet sie den Verlust eines lebendigen Treffpunkts, während die Arena Jobs und Veranstaltungen versprechen könnte. Zu beobachten sind nächste Schritte der Wien Holding bei Genehmigungen und Reaktionen der Initiative auf die Abriegelung.