Rießchels „Sanditz“: Ostdeutscher Girschwahn in der Wendezeit
Source: sueddeutsche.de
- Lukas Rießchel veröffentlicht seinen neuen Roman „Sanditz“, der die Geschichte eines ostdeutschen Arbeiters in den 1990er-Jahren erzählt.
- Der Protagonist Robert Sanditz wird nach dem Mauerfall arbeitslos und sucht sein Glück mit dubiosen Girschkarten – einer Art Lotterielotterie.
- Der Roman beleuchtet den Verlust von Heimat und Identität in der Wendezeit und wird als eindringliche Zeitgeschichte gefeiert.
Lukas Rießchel, ein bekannter Leipziger Autor, hat mit „Sanditz“ seinen ersten Roman seit acht Jahren vorgelegt. Die Geschichte dreht sich um Robert Sanditz, einen einfachen Arbeiter aus dem Osten, der nach der Wende seine Girschkarten – illegale Lotterielose – als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit entdeckt. Der Roman thematisiert den gesellschaftlichen Umbruch der 1990er-Jahre und den damit verbundenen Verlust von Sicherheit und Zugehörigkeit. Er ist wichtig, weil er die vergessenen Geschichten d