AfD-Ministerpräsident mit 38 Prozent möglich
Source: tagesspiegel.de
TL;DR
- Der Tagesspiegel analysiert Umfragen zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September.
- AfD liegt bei knapp 40 Prozent in Sachsen-Anhalt und könnte mit unter 40 Prozent absolute Mehrheit im Landtag holen.
- Trotz Affären rechnet die AfD mit starker Position, was Koalitionen erschweren und einen AfD-Ministerpräsidenten möglich machen würde.[[1]](https://www.tagesspiegel.de/politik/landtagswahlen-im-september-afd-ministerprasident-mit-38-prozent-moglich-15434381.html)
The story at a glance
Der Artikel von Daniel Friedrich Sturm im Tagesspiegel diskutiert aktuelle Umfragen zu den Landtagswahlen am 6. September in Sachsen-Anhalt und am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern. Die AfD führt in beiden Ländern, besonders in Sachsen-Anhalt mit knapp 40 Prozent, wo sie trotz interner Affären auf absolute Mehrheit im Landtag spekuliert. Berichtet wird jetzt, fünf Monate vor den Wahlen, da Umfragen wie INSA ein Szenario mit AfD-Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund realistisch wirken lassen.[[1]](https://www.tagesspiegel.de/politik/landtagswahlen-im-september-afd-ministerprasident-mit-38-prozent-moglich-15434381.html)
Key points
- Umfragen zeigen AfD bei 38 Prozent in Sachsen-Anhalt (INSA, März 2026), vor CDU mit 25 Prozent; Linke bei 13 Prozent, SPD und Grüne unter 10 Prozent.[[2]](https://dawum.de/Sachsen-Anhalt)
- In Mecklenburg-Vorpommern führt AfD mit 34 Prozent (INSA, März), vor SPD (26 Prozent); absolute Mehrheit dort unwahrscheinlicher.[[3]](https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/mecklenburg-vorpommern.htm)
- In Sachsen-Anhalt-Landtag (97 Sitze) könnte AfD mit weniger als 40 Prozent Stimmen absolute Mehrheit erreichen, wenn mehrere Parteien die 5-Prozent-Hürde scheitern.[[1]](https://www.tagesspiegel.de/politik/landtagswahlen-im-september-afd-ministerprasident-mit-38-prozent-moglich-15434381.html)
- Trotz Skandalen um Vetternwirtschaft bleibt AfD stabil; Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zielt auf Alleinregierung ab.[[4]](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-sachsen-anhalt-landtagswahl-100.html)
- CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze schließt Kooperation mit AfD aus; Regierungsbildung könnte Minderheitskoalitionen erfordern.[[5]](https://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahlen-2026-umfragen-fuer-rheinland-pfalz-baden-wuerttemberg-sachsen-anhalt-und-mehr-a-7e77ee8c-281f-4ab7-834c-930997191a97)
Details and context
Der Landtag in Sachsen-Anhalt hat 97 Sitze; bei Fragmentierung (z. B. SPD, Grüne, FDP, BSW unter 5 Prozent) reichen 38-40 Prozent der Stimmen für Mehrheit, da Sitze proportional verteilt werden. Das erklärt die AfD-Hoffnung trotz fehlender Koalitionspartner – andere Parteien lehnen Zusammenarbeit ab.[[6]](https://taz.de/Landtagswahl-in-Sachsen-Anhalt/!6138289)
Aktuelle Umfragen (INSA, März 2026) bestätigen den Trend: AfD dominiert trotz Affären, CDU rutscht ab. In Mecklenburg-Vorpommern (71 Sitze) ist AfD stark, aber SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig könnte tolerierende Minderheiten ermöglichen.[[2]](https://dawum.de/Sachsen-Anhalt)[[7]](https://dawum.de/Mecklenburg-Vorpommern)
Vergleich zu 2021: AfD hatte in Sachsen-Anhalt 20,8 Prozent, CDU 37,6 Prozent; nun umgekehrt, was Ost-Trend unterstreicht.[[8]](https://www.rnd.de/politik/landtagswahlen-2026-in-deutschland-wie-buergerinnen-und-buerger-waehlen-wuerden-stand-03-04-2026-RKVHGNWDMVFX3BY6CH4CL3RLZI.html)
Key quotes
„Trotz diverser Affären kann die AfD fünf Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit dem Szenario einer absoluten Mehrheit im Landtag rechnen.“ – Daniel Friedrich Sturm, Tagesspiegel.[[1]](https://www.tagesspiegel.de/politik/landtagswahlen-im-september-afd-ministerprasident-mit-38-prozent-moglich-15434381.html)
Why it matters
Die Wahlen könnten den ersten AfD-Ministerpräsidenten bringen und die Brandmauer gegen Rechtsextreme testen.
Für Wähler und Parteien bedeutet das harte Regierungsbildung ohne AfD oder riskante Tolerierungen; Investoren prüfen Stabilität im Osten.
Beobachten Sie neue Umfragen und interne AfD-Konflikte bis September, da Trends schwanken können.[[9]](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/landtagswahlen-wahljahr-2026-100.html)