Pilot stirbt bei Startabsturz in Barßel – BFU prüft
Source: nwzonline.de
TL;DR
- Ein 66-jähriger Pilot aus Edewecht starb bei einem Absturz seines Ultraleichtflugzeugs auf dem Flugplatz Barßel-Lohe.
- Das Flugzeug geriet kurz nach dem Start in Schräglage und stürzte auf einen Acker; Totalschaden von rund 20.000 Euro.
- Die BFU prüft trotz fehlender Zuständigkeit die Ursache, um die Flugsicherheit bei tödlichen Ultraleicht-Unfällen zu verbessern.
The story at a glance
Ein Ultraleichtflugzeug stürzte am Ostermontag, 6. April 2026, gegen 16:38 Uhr beim Start auf dem Flugplatz Barßel-Lohe im Landkreis Cloppenburg ab. Der 66-jährige Pilot aus Edewecht starb vor Ort; die Polizei Cloppenburg/Vechta untersucht den Todesfall, und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig ist vor Ort, um die Ursache zu prüfen. Die Meldung kommt jetzt, da die BFU-Ermittlungen begonnen haben.[[1]](https://www.nwzonline.de/cloppenburg-kreis/absturz-von-ultraleichtflugzeug-in-barssel-bundesstelle-prueft-ursache_a_4,3,107468583.html)[[2]](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/66-jaehriger-pilot-stirbt-bei-flugzeugabsturz-in-barssel-ultraleichtflugzeug,aktuelloldenburg-2698.html)
Key points
- Das einmotorige 120-Kilo-Ultraleichtflugzeug kippte aus ungeklärter Ursache während des Starts in Schräglage und prallte auf einen Acker neben dem Flugplatz.
- Der Pilot erlitt schwere Verletzungen und starb noch vor Ort; Ersthelfer konnten nicht mehr helfen.
- Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta ermittelt zur Ursache des Todes; zwei BFU-Mitarbeiter sammeln Infos am Unglücksort.
- BFU-Sprecher Germout Freitag erklärte, dass Ultraleichtflieger normalerweise nicht im Zuständigkeitsbereich liegen, Todesfälle aber immer geprüft werden.
- Am Flugzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von etwa 20.000 Euro; die BFU-Ermittlung könnte bis zu einem Jahr dauern.
Details and context
Der Flugplatz Barßel-Lohe ist ein kleiner Sonderlandeplatz im Cloppenburg-Kreis, der vor allem dem Flugsport dient. Solche Ultraleichtflieger unter 120 Kilo fallen nicht unter die reguläre zivile Luftfahrt, weshalb die BFU nach dem Flugunfall-Untersuchungsgesetz nicht zwingend zuständig ist – bei Todesopfern schaltet sie sich aber ein, um Sicherheitslücken zu erkennen.[[1]](https://www.nwzonline.de/cloppenburg-kreis/absturz-von-ultraleichtflugzeug-in-barssel-bundesstelle-prueft-ursache_a_4,3,107468583.html)
Die genaue Ursache des Kipps ist offen; Wetter oder technische Defekte werden derzeit nicht genannt. Ähnliche Unfälle bei Ultraleichtflugzeugen zeigen oft Probleme beim Startvorgang, aber hier fehlen noch Details.
Key quotes
„Es handelt sich um ein Luftfahrzeug der Klasse 120-Kilo-Ultraleichtflieger. Nach unserer rechtlichen Grundlage – dem Flugunfall-Untersuchungsgesetz – liegt dieser Flieger grundsätzlich nicht in unserem Aufgabengebiet.“[[1]](https://www.nwzonline.de/cloppenburg-kreis/absturz-von-ultraleichtflugzeug-in-barssel-bundesstelle-prueft-ursache_a_4,3,107468583.html)
„Wir haben uns jedoch auf die Fahne geschrieben, alle Ultraleichtflieger, die leider mit Todesfolge ausgehen, zu untersuchen.“ – Germout Freitag, BFU-Sprecher.[[1]](https://www.nwzonline.de/cloppenburg-kreis/absturz-von-ultraleichtflugzeug-in-barssel-bundesstelle-prueft-ursache_a_4,3,107468583.html)
Why it matters
Bei tödlichen Unfällen mit Ultraleichtflugzeugen geht es um die Sicherheit im Amateurbereich, wo weniger strenge Regeln gelten als in der kommerziellen Luftfahrt. Piloten und Flugplätzebetreiber müssen auf BFU-Ergebnisse achten, um zukünftige Risiken zu mindern; Privatflieger in der Region sind direkt betroffen. Zu beobachten ist, ob die BFU die volle Ursachenermittlung übernimmt und wann erste Ergebnisse vorliegen – das könnte Monate dauern.