Spiegel: Nius hetzt gegen Minderheiten, finanziert von Multimillionär

Source: spiegel.de

TL;DR

The story at a glance

Der Spiegel wirft in einem investigativen Beitrag Julian Reichelt vor, mit seinem Portal Nius rechtsextreme Inhalte zu verbreiten, darunter Hetze gegen Minderheiten wie Migranten und Trans-Menschen sowie völkisches Gedankengut. Beteiligt sind Reichelt als Chefredakteur sowie der Multimillionär Frank Gotthardt als Hauptfinanzier über die Vius SE. Der Artikel erscheint jetzt, da Nius expandiert, etwa mit TV-Lizenz, und Kritik an seiner Finanzierung und Reichweite zunimmt. Reichelt verließ 2021 die Bild-Zeitung nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs.[[1]](https://www.spiegel.de/thema/julian-reichelt)[[2]](https://www.spiegel.de/wirtschaft/julian-reichelt-nius-hetze-gegen-minderheiten-und-das-geld-des-multimillionaers-a-39397baf-018d-487d-84b4-207078b431b0)

Key points

Details and context

Der Artikel ist paywalled; sichtbar sind nur Teaser und Meta-Daten mit Vorwürfen der Hetze. Spiegel-Team (u.a. Alexander Kühn, Ann-Katrin Müller) deutet auf Recherche hin, doch Inhalte basieren auf Previews und Kontext aus anderen Quellen.

Nius startete 2023 als "Stimme der Mehrheit", finanziert von Gotthardt, der links-lastige Medien kritisieren und "staatsbürgerliche Verantwortung" sieht. Reichelt, nach Bild-Aus wegen Vorwürfen, baute es mit Ex-Bild-Leuten aus; Portal hat Videos, Radio, aber begrenzte Reichweite trotz Auftritten (z.B. Söder-Interview).[[4]](https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/nius-im-faktencheck-warum-reichelts-stimme-der-mehrheit-kaum-reichweite-erzielt-976269)

Vergleichbar mit Fox News oder Breitbart; Kritiker sehen Kampagnen gegen Linke, Minderheiten. Gotthardts Netzwerk umfasst CDU-Politiker (Klöckner, Spahn-Kontakte), Eishockey (Kölner Haie).

Key quotes

Why it matters

Der Spiegel-Artikel unterstreicht Debatten um rechte Medien in Deutschland, Finanzierung und Grenzen der Meinungsfreiheit. Für Leser und Medienkonsumenten bedeutet er Warnung vor potenziell einseitigen Inhalten, die Minderheiten diskriminieren könnten. Zu beobachten: Reaktionen von Reichelt/Gotthardt, TV-Start von Nius und weitere regulatorische Schritte.[[1]](https://www.spiegel.de/thema/julian-reichelt)