Spiegel: Nius hetzt gegen Minderheiten, finanziert von Multimillionär
Source: spiegel.de
TL;DR
- Reichelt's Nius: Spiegel beschreibt das Portal als rechtsaußen, das gegen Migranten und Trans-Menschen hetzt und völkisches Gedankengut verbreitet.
- Finanzierung: Multimillionär Frank Gotthardt finanziert Nius, auf dessen Geld Chefredakteur Julian Reichelt stark angewiesen ist.
- Kontinuität: Reichelt setzt Stil und Themen aus seiner Bild-Zeit fort, nun mit Investor-Unterstützung.
The story at a glance
Der Spiegel wirft in einem investigativen Beitrag Julian Reichelt vor, mit seinem Portal Nius rechtsextreme Inhalte zu verbreiten, darunter Hetze gegen Minderheiten wie Migranten und Trans-Menschen sowie völkisches Gedankengut. Beteiligt sind Reichelt als Chefredakteur sowie der Multimillionär Frank Gotthardt als Hauptfinanzier über die Vius SE. Der Artikel erscheint jetzt, da Nius expandiert, etwa mit TV-Lizenz, und Kritik an seiner Finanzierung und Reichweite zunimmt. Reichelt verließ 2021 die Bild-Zeitung nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs.[[1]](https://www.spiegel.de/thema/julian-reichelt)[[2]](https://www.spiegel.de/wirtschaft/julian-reichelt-nius-hetze-gegen-minderheiten-und-das-geld-des-multimillionaers-a-39397baf-018d-487d-84b4-207078b431b0)
Key points
- Nius als rechtsaußen-Portal: Hetze gegen Migranten, Trans-Menschen; Verbreitung völkischen Gedankenguts, laut Spiegel-Teaser.
- Julian Reichelt: Ehemaliger Bild-Chefredakteur, seit 2023/2024 Chefredakteur und Geschäftsführer bei Vius; setzt angeblich Bild-Stil fort.
- Frank Gotthardt: CDU-naher Milliardär (CompuGroup Medical), Mehrheitsgesellschafter von Vius SE; hat Millionen investiert, Vermögen kürzlich geschrumpft.[[3]](https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_100486770/nius-de-so-sehr-ist-julian-reichelt-auf-geld-des-investors-angewiesen.html)
- Finanzielle Abhängigkeit: Nius hängt von Gotthardts Darlehen ab (gängige Start-up-Verzinsung), geringe Abonnentenzahlen.
- Kontroversen: Falschberichte (z.B. trans Polizistin), Ermittlungen wg. Volksverhetzung (eingestellt), Gerichtsverluste gegen Trans-Personen.
- Expansion: Bundesweite TV-Lizenz für Nius, trotz Beschwerden bei Medienaufsicht.[[1]](https://www.spiegel.de/thema/julian-reichelt)
Details and context
Der Artikel ist paywalled; sichtbar sind nur Teaser und Meta-Daten mit Vorwürfen der Hetze. Spiegel-Team (u.a. Alexander Kühn, Ann-Katrin Müller) deutet auf Recherche hin, doch Inhalte basieren auf Previews und Kontext aus anderen Quellen.
Nius startete 2023 als "Stimme der Mehrheit", finanziert von Gotthardt, der links-lastige Medien kritisieren und "staatsbürgerliche Verantwortung" sieht. Reichelt, nach Bild-Aus wegen Vorwürfen, baute es mit Ex-Bild-Leuten aus; Portal hat Videos, Radio, aber begrenzte Reichweite trotz Auftritten (z.B. Söder-Interview).[[4]](https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/nius-im-faktencheck-warum-reichelts-stimme-der-mehrheit-kaum-reichweite-erzielt-976269)
Vergleichbar mit Fox News oder Breitbart; Kritiker sehen Kampagnen gegen Linke, Minderheiten. Gotthardts Netzwerk umfasst CDU-Politiker (Klöckner, Spahn-Kontakte), Eishockey (Kölner Haie).
Key quotes
- Spiegel-Teaser: „Sein Portal Nius hetzt gegen Migranten, trans Menschen und verbreitet völkisches Gedankengut.“ (Der Spiegel, 20.04.2026)[[2]](https://www.spiegel.de/wirtschaft/julian-reichelt-nius-hetze-gegen-minderheiten-und-das-geld-des-multimillionaers-a-39397baf-018d-487d-84b4-207078b431b0)
Why it matters
Der Spiegel-Artikel unterstreicht Debatten um rechte Medien in Deutschland, Finanzierung und Grenzen der Meinungsfreiheit. Für Leser und Medienkonsumenten bedeutet er Warnung vor potenziell einseitigen Inhalten, die Minderheiten diskriminieren könnten. Zu beobachten: Reaktionen von Reichelt/Gotthardt, TV-Start von Nius und weitere regulatorische Schritte.[[1]](https://www.spiegel.de/thema/julian-reichelt)