Kirche und AfD: Es geht auch um Macht

Source: die-tagespost.de

TL;DR

The story at a glance

Die Tagespost analysiert das spannungsreiche Verhältnis der AfD zu Kirchen und Christentum anhand eines kürzlich viralen Antrags. Beteiligt sind Michael Kremer vom Kreisverband Magdeburg und Figuren wie Beatrix von Storch, die Christen werben wollen. Der Bericht erscheint kurz nach dem AfD-Landesparteitag am 11./12. April 2026 in Magdeburg, wo das Wahlprogramm für die Landtagswahl im September beschlossen wurde. AfD strebt in Sachsen-Anhalt Spitzenposition an.[[1]](https://www.die-tagespost.de/politik/es-geht-auch-um-macht-art-274213)[[2]](https://afd-lsa.de/wp-content/uploads/2026/04/Antragsbuch_04.04.2026.pdf)

Key points

Details and context

Der Antrag zielt auf Änderung des Programms ab: Statt Förderung des Christentums soll AfD sich als rein deutsche Partei definieren, um völkisch-nationalen Kurs zu schärfen. Dies kollidiert mit Bemühungen um konservative Christenwähler, wie sie Beatrix von Storch vertritt.

Parteitag in Magdeburg schloss Wahlprogramm ab; Proteste gab es gegen AfD-Pläne, inklusive Staatsleistungen an Kirchen zu kürzen. Historisch fordert AfD Abschaffung von Kirchensteuerprivilegien, sieht Christentum aber als Kulturgut – der Antrag geht weiter.

Kirchen distanzieren sich oft von AfD; katholische Bischöfe nannten sie unwählbar. In Sachsen-Anhalt könnte AfD erstmals regieren, wenn Koalitionen scheitern.[[1]](https://www.die-tagespost.de/politik/es-geht-auch-um-macht-art-274213)[[2]](https://afd-lsa.de/wp-content/uploads/2026/04/Antragsbuch_04.04.2026.pdf)[[4]](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/afd-parteitag-landtagswahl-wahlprogramm-110.html)

Key quotes

„Die AfD sei explizit keine christliche Partei, weil sie nämlich eine deutsche Partei sei.“ – Tenor des Antrags von Michael Kremer (Die Tagespost).[[1]](https://www.die-tagespost.de/politik/es-geht-auch-um-macht-art-274213)

Why it matters

Das Verhältnis AfD zu Kirchen zeigt Spannungen zwischen nationaler Identität und christlicher Universalität, was Regierungsbildung in Ostdeutschland blockieren könnte. Für Wähler und Kirchenmitglieder bedeutet es klare Abwägung: Unterstützung riskiert Distanzierung durch Bistümer. Zu beobachten ist die Landtagswahl am 6. September 2026 und AfD-Programmfinale.[[5]](https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Sachsen-Anhalt_2026)