Biokraftstoffbranche begrüßt THG-Quotengesetz-Einigung

Source: contextcrew.de

TL;DR

The story at a glance

Der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) und Geschäftsführer Elmar Baumann begrüßen die Einigung der Regierungskoalition auf das THG-Quotengesetz (Treibhausgasminderungs-Quote). Das Gesetz soll Marktstörungen durch falsch deklarierte Biokraftstoffe beheben und die Branche stabilisieren. Die Meldung kommt nach monatelangen Verzögerungen im parlamentarischen Verfahren, das im Frühjahr 2026 voranschreitet.[[1]](https://www.contextcrew.de/biokraftstoffbranche-begruesst-einigung-auf-thg-quotengesetz/)[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

Key points

Details and context

Das THG-Quotengesetz setzt Quoten für die Minderung von Treibhausgasen (THG) bei in Verkehr gebrachten Kraftstoffen um und implementiert EU-Vorgaben wie RED III. Marktstörungen entstanden durch falsche Deklarationen, die zu Quotenüberschüssen führten und Investitionen behinderten.

Die Doppelanrechnung erlaubte bisher, fortschrittliche Biokraftstoffe (aus Abfällen/Reststoffen) doppelt auf die Quote anzurechnen, was Betrug begünstigte. Ihr Auslaufen ab 2026 soll Fairness wiederherstellen, während die Branche ambitionierte Quoten erwartet, um heimische Produktion zu stärken.

Die Einigung folgt auf Verzögerungen: Erste Lesung im Bundestag im Februar 2026, verschobene Abstimmungen im März. VDB betont Biokraftstoffe als Schlüssel für CO2-Minderung im Verkehr und Reduzierung fossiler Abhängigkeit.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)[[3]](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw12-de-thg-quote-1151746)

Key quotes

„Die Einigung der Regierungskoalition zum THG-Quotengesetz ist von entscheidender Bedeutung für die deutsche Biokraftstoffindustrie.“ – Elmar Baumann, VDB-Geschäftsführer.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

„Dabei ist elementar wichtig, dass die Doppelanrechnung fortschrittlicher Biokraftstoffe per 1.1.2026 entfällt.“ – Elmar Baumann, VDB-Geschäftsführer.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

Why it matters

Das Gesetz stabilisiert den Markt für THG-Quoten und fördert Klimaschutz im Verkehrssektor durch verlässliche Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe. Für die Biokraftstoffbranche bedeutet es Planungssicherheit, Abbau von Überschüssen und neue Investitionsmöglichkeiten in Deutschland. Zu beobachten sind die Parlamentosbeschlüsse und die endgültige Ausgestaltung der Quote, die noch angepasst werden könnte.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

What changed

Vor der Einigung gab es Markverwerfungen durch falsch deklarierte Biokraftstoffe und Doppelanrechnung fortschrittlicher Biokraftstoffe. Nun endet die Doppelanrechnung ab 1. Januar 2026, und das Gesetz verspricht Betrugsprävention sowie ambitionierte Quoten. Die Koalitionseinigung wurde kürzlich erreicht, mit erwarteten Beschluss in Bundestag und Bundesrat.

FAQ

Q: Was ist das THG-Quotengesetz?

A: Es verpflichtet Mineralölunternehmen zu einer Quote bei der Minderung von Treibhausgasen in Kraftstoffen. Die Einigung umfasst das Ende der Doppelanrechnung und Maßnahmen gegen falsche Deklarationen. Die Branche erwartet eine ambitionierte Ausgestaltung für Klimaschutz im Verkehr.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

Q: Warum endet die Doppelanrechnung?

A: Sie begünstigte Marktstörungen durch Missbrauch bei fortschrittlichen Biokraftstoffen. Ab 1. Januar 2026 gilt nur einfache Anrechnung, um Fairness zu sichern. Dies soll Quotenüberschüsse abbauen und Investitionen ermöglichen.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

Q: Welche Rolle spielen Biokraftstoffe nach VDB?

A: Sie leisten den größten Beitrag zum CO2-Ausgleich im Straßenverkehr. Höhere Beimischungen und reiner Biodiesel (B100) reduzieren fossile Abhängigkeit und stärken heimische Wertschöpfung. Das Gesetz erkennt dies durch ambitionierte Quoten an.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)

Q: Was passiert als Nächstes mit dem Gesetz?

A: Bundestag und Bundesrat sollen zügig beschließen, um Marktstörungen zu beenden. Eine Novellierung der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung steht im Kabinett an. Die Branche drängt auf rasche Umsetzung.[[2]](https://biokraftstoffverband.de/)