Dresdner Erzieherin kämpft um Long-Covid als Berufskrankheit
Source: saechsische.de
- Dresdner Erzieherin Tanja Richter kämpft gerichtlich um Anerkennung ihres Long-Covid als Berufskrankheit.
- Sie erkrankte 2021 nach Corona-Infektionen im Kindergarten und ist seitdem berufsunfähig.
- Das Landessozialgericht Sachsen urteilte kürzlich gegen sie, sie legt Berufung ein.
Tanja Richter, eine 51-jährige Erzieherin aus Dresden, will ihr Long-Covid als Berufskrankheit anerkennen lassen, weil sie sich mehrmals mit Corona im Job angesteckt hat. Sie argumentiert, dass enger Kontakt mit Kindern die Infektionen begünstigte und nun ihre Arbeitsfähigkeit zerstört hat. Die Sache ist wichtig, da sie Vorbild für viele Betroffene sein könnte und Fragen zu Schutzinpflichten von Arbeitgebern aufwirft.