Tiefenpsychologie-Kongress zu sexuellen Spielräumen in Wien

Source: readly.co

TL;DR

The story at a glance

Die Wiener Zeitung präsentiert den bevorstehenden Internationalen Kongress für angewandte Tiefenpsychologie in Wien, der sich der Sexualität in psychotherapeutischer Sicht widmet – ihren Erscheinungsformen, Störungen, Geschlechterdysphorie und Transidentität. Beteiligt sind ÖGATAP und TPD mit Kongressleiter Bernhard Brömmel sowie Rednerinnen wie Marga Löwer-Hirsch, Carolin Keller, Regina Zörer, Elisabeth Imhorst und Barbara Laimböck. Der Bericht kommt nun, da der Event im Januar 2026 ansteht und Anmeldungen laufen. Der Kongress bietet klinische Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen wie digitale Einflüsse und Trauma.[[3]](https://oegatap.at/fileadmin/OEGATAP/Downloads/Programmhefte_Unterlagen_Fort-_und_Weiterbildungen/oegatap_kongress_2026.pdf)

Key points

Details and context

Der Kongress greift ein Thema auf, das in der psychotherapeutischen Praxis oft unterbelichtet bleibt: Sexualität mit ihren Störungen und modernen Varianten wie digitaler Fluidität oder Transidentität. Er verbindet psychoanalytische Tradition (z. B. Freud 1912) mit aktuellen Ansätzen wie Katathym-Imaginativer Psychotherapie (KIP) und Fallbeispielen aus Paar- und Kindertherapie.[[3]](https://oegatap.at/fileadmin/OEGATAP/Downloads/Programmhefte_Unterlagen_Fort-_und_Weiterbildungen/oegatap_kongress_2026.pdf)

Organisiert von der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP) und TPD, mit Komitee aus Berta Pixner, Michael Rosner, Angela Teyrowsky und Carin Weissenbeck. Stornobedingung: Keine Rückerstattung nach 8. Jänner 2026.

Rednerinnen stammen aus Wien, Berlin, Köln und Düsseldorf, mit Expertise in Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und Klinik; viele haben kürzliche Publikationen zu Identitätsdiffusion oder Adoleszenz.

Key quotes

„Wo sie lieben, begehren sie nicht, und wo sie begehren, können sie nicht lieben.“ – Sigmund Freud (1912), zitiert von Regina Zörer zu Lustlosigkeit in Paarbeziehungen.[[3]](https://oegatap.at/fileadmin/OEGATAP/Downloads/Programmhefte_Unterlagen_Fort-_und_Weiterbildungen/oegatap_kongress_2026.pdf)

Why it matters

Der Kongress beleuchtet Sexualität als zentrales, aber vernachlässigtes Feld in der Tiefenpsychologie, mit Implikationen für Therapie von Störungen bis Trans-Themen. Für Psychotherapeuten bedeutet er praxisnahe Fortbildung mit 12 Einheiten, Fallbeispielen und interdisziplinären Inputs zu digitalen und gesellschaftlichen Veränderungen. Zu beobachten sind Anmeldezahlen und eventuelle Folgeveranstaltungen, da das Thema zunehmend relevant wird.

FAQ

Q: Was ist der Fokus des Kongresses „Spielräume des Sexuellen“?

A: Der Kongress widmet sich Sexualität in ihrer Vielfalt, Störungen, Geschlechterdysphorie, Transidentität, Ängsten und Hindernissen für lustvolle Entfaltung, basierend auf psychotherapeutischer und psychoanalytischer Praxis. Er beleuchtet Themen wie digitale Einflüsse, Paartherapie und Trauma. Vorträge und Workshops bieten klinische Fallbeispiele und Methoden wie KIP.[[3]](https://oegatap.at/fileadmin/OEGATAP/Downloads/Programmhefte_Unterlagen_Fort-_und_Weiterbildungen/oegatap_kongress_2026.pdf)

Q: Wer leitet den Kongress und welche Hauptredner gibt es?

A: Kongressleitung: Bernhard Brömmel, Eröffnung mit Hermann Pötz. Hauptvortragende: Marga Löwer-Hirsch (intime Therapiebeziehungen), Carolin Keller (Digital Natives), Regina Zörer (Lustlosigkeit), Elisabeth Imhorst (Transgeschlechtlichkeit), Barbara Laimböck (Funktionsstörungen). Ergänzt durch Kurzvorträge von Experten wie Stephan Engelhardt und Ines Glinig.[[3]](https://oegatap.at/fileadmin/OEGATAP/Downloads/Programmhefte_Unterlagen_Fort-_und_Weiterbildungen/oegatap_kongress_2026.pdf)

Q: Wo und wann findet der Kongress statt, und wie melde ich mich an?

A: Am 16.–17. Jänner 2026 im Hörsaalzentrum des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH), Währinger Gürtel 18–20. Anmeldung per E-Mail an office@oegatap.at; 12 Fortbildungseinheiten für Psychotherapiegesetz. Storno nur bis 8. Jänner 2026 möglich.[[1]](https://oegatap.at/kongress2026)

Q: Welche Formate gibt es im Programm?

A: Freitag: Eröffnung, zwei Hauptvorträge; Samstag: Drei Hauptvorträge, parallele Kurzvorträge in fünf Blöcken (z. B. Kindessexualität, IVF, Gewalt), Workshops zu Haupt-Themen und Abschlussumtrunk. Programmheft als PDF verfügbar.[[3]](https://oegatap.at/fileadmin/OEGATAP/Downloads/Programmhefte_Unterlagen_Fort-_und_Weiterbildungen/oegatap_kongress_2026.pdf)