Zehn Millionen Euro sind nicht viel

Source: handelsblatt.com

TL;DR

The story at a glance

Der Kommentar im Handelsblatt nimmt die frisch veröffentlichten Daten zu den Dax-CEO-Gehältern 2025 auf und argumentiert, dass achtstellige Summen für Topmanager international Standard sind. Betroffen sind die Chefs der 40 größten börsennotierten deutschen Konzerne, basierend auf Berechnungen des Handelsblatt Research Institute (HRI). Die Meldung kommt jetzt, da die Jahresberichte 2025 vorliegen und die Vergütungsdebatte wieder aufflammt.

Key points

Details and context

Die Daten stammen aus HRI-Analysen der Jahresberichte und zeigen eine Trendwende: Nach Corona-Einschnitten 2022 steigen die Vergütungen seitdem stark an, getrieben von Aktienkursen und Boni. Kritiker sehen eine "Amerikanisierung", da Spitzengehälter schneller wachsen als Belegschaftslöhne oder Unternehmensgewinne.

Während alle Vorstandsmitglieder zusammen nur +0,5 Prozent auf 897,4 Millionen Euro kamen, profitieren CEOs stärker von performancebasierten Komponenten. Beispiele wie der Vonovia-Chef, der durch Abfindung über 10 Millionen erreichte, unterstreichen den Einfluss einmaliger Zahlungen.[[2]](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/verguetung-dax-chefs-steigern-ihre-gehaelter-deutlich/100216389.html)

Der Kommentar normalisiert dies global: In den USA oder UK sind solche Summen üblich, um Talente zu halten.

Key quotes

Keine direkten Zitate im sichtbaren Text; der Kommentar formuliert: „Das ist eine beeindruckende Summe für eine einzelne Person. Im internationalen Vergleich ist eine Vergütung im achtstelligen Bereich für Topmanager aber weit verbreitet.“[[1]](https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-zehn-millionen-euro-sind-nicht-viel/100217462.html)

Why it matters

Die Debatte um Managergehälter spiegelt Spannungen zwischen globalem Wettbewerb um Führungskräfte und nationaler Wahrnehmung von Ungleichheit wider. Für Investoren und Aktionäre bedeutet das mehr Fokus auf Hauptversammlungen, wo Vergütungssysteme abgestimmt werden – potenziell höhere Anforderungen an Transparenz und Performance-Links. Zu beobachten sind die HV 2026 und ob der Trend anhält, falls die Wirtschaft schwächelt.[[2]](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/verguetung-dax-chefs-steigern-ihre-gehaelter-deutlich/100216389.html)