Rocker-Prozess geplatzt: Schöffe tippt auf Handy
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- Ein Rocker-Prozess in München ist geplatzt, weil ein Schöffe während der Verhandlung auf seinem Handy tippte.
- Der Richter unterbrach die Sitzung und entband die Schöffen, da Ablenkung die Unabhängigkeit der Laienrichter gefährdet.
- Der Angeklagte, ein Hells-Angels-Mitglied, muss nun auf einen neuen Prozess warten.
In München platzte ein Prozess gegen einen Rocker wegen einer Handy-Ablenkung eines Schöffen. Der Landgerichtsrat Michael Braun stoppte die Verhandlung, weil der Laienrichter während der Anhörung auf seinem Smartphone tippte. Das unterstreicht die strengen Regeln für die Unabhängigkeit von Schöffen und zeigt, wie sensibel Gerichtsverfahren bei Rockern sind.